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Heike Meckelmanns neuestes Buch ist erschienen

Spannender „Küstensturm“ am Strand von Staberhuk

"Küstensturm" - das neueste Buch von Autorin Heike Meckelmann ist der sechste Band der Serie um Hauptkommissar Dirk Westermann, seinen Kollegen Kommissar Thomas Hartwig und Tante Charlotte. / Foto: hhw
In diesem Beitrag: Schauplatz Staberholz „Charlotte ist ordentlich auf Zack“ Unterwegs mit dem roten Fahrrad „Jeder Mensch hat eine dunkle Seite“ „Lieblingsplätze“ bereits in dritter Auflage Es bleibt spannend
Fehmarn. Tatort Fehmarn - gerade ist das neueste Buch von Autorin Heike Meckelmann erschienen. In "Küstensturm" geht es um eine Kriminalgeschichte am Strand von Staberhuk.

„Tatort Fehmarn! Drei junge Frauen erleben eine Woche des Grauens auf der Ostseeinsel – Dirk Westermann und Thomas Hartwig ermitteln in einem undurchsichtigen Fall“, verspricht Autorin Heike Meckelmann Spannung und Lesefreude pur. Gerade ist ihr neuestes Buch „Küstensturm“ im Gmeiner-Verlag erschienen. „Auf der Insel Fehmarn wird eine junge Frau tot an Strand von Staberhuk aufgefunden. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, erweist sich als Mord. Die Freundinnen der Toten, die ihren gemeinsamen Urlaub in einer Waldhütte verbringen, sind geschockt…“. Bald gibt es einen weiteren Mord.

Schauplatz Staberholz

Schauplatz der literarischen Verbrechen ist das Gebiet rund um eine Hütte im Staberholz. In den fünfziger Jahren gab es dort wirklich mal eine Hütte, erzählt Heike Meckelmann, die für ihre Kriminalromane immer gründlich recherchiert. Das aktuelle Buch ist der sechste Band der Serie um Hauptkommissar Dirk Westermann, Leiter der Mordkommission, und seinen Kollegen Kommissar Thomas Hartwig – und um Tante Charlotte. Die persönliche Geschichte der Hauptpersonen zieht sich durch alle Bände.

„Charlotte ist ordentlich auf Zack“

Tante Charlotte ist die „Miss Marple“ der Insel, mit Fahrrad und Kamera ist die agile und sympathische Seniorin unterwegs. „Charlotte ist ordentlich auf Zack“, weiß Heike Meckelmann: „Sie ist Fotografin, an die siebzig Jahre alt, gibt kleine Konzerte und tritt manchmal der Polizei auf die Füße, schließlich ist ihre Nichte mit dem Hauptkommissar verbandelt. Außerdem diskutiert sie auch mal über aktuelle Fehmarn-Themen, ist die politische Stimme.“

Unterwegs mit dem roten Fahrrad

Nachmittags unternimmt Heike Meckelmann lange Radtouren mit ihrem roten E-Bike, worauf in großen Lettern „Tante Charlotte“ prangt - ihr Markenzeichen sozusagen. / Foto: Privat

Heike Meckelmann lebt in der Burger Altstadt, schätzt ihren privaten Rückzugsort. Hier findet sie die Ruhe zum schreiben. Von 8 bis gegen 14 Uhr arbeitet sie – außer am Wochenende – täglich, da ist sie diszipliniert, erzählt sie. Nachmittags unternimmt sie lange Radtouren mit ihrem roten E-Bike, worauf in großen Lettern „Tante Charlotte“ prangt – ihr Markenzeichen sozusagen.

„Jeder Mensch hat eine dunkle Seite“

„Jeder Mensch hat eine dunkle Seite, meine sind die Krimis. Ich sehe viele Dokumentationen über Mörder, um zu verstehen, wie jemand tickt. Da muss man sich schon drauf einlassen als Autorin.“ Das ist nicht immer leicht, gesteht Heike Meckelmann: „Die Realität ist viel schlimmer als das, was ich schreibe. Man kommt mit Abgründen in Berührung, die man sich nicht vorstellen kann und es wird einem in manchen Fällen die Hilflosigkeit der Polizei bewusst.“

„Lieblingsplätze“ bereits in dritter Auflage

Doch nicht nur Krimis hat Heike Meckelmann geschrieben, ihr Buch „Lieblingsplätze“ auf Fehmarn erscheint im Juni bereits in dritter Auflage, völlig modifiziert. Angefangen hat alles vor Jahren mit dem Reisebuch „Ich bin dann mal rum“, blickt die Autorin zurück.

Es bleibt spannend

„Ich habe eine Liste mit etlichen Sachen, die ich noch schreiben will, die reicht für zwanzig Jahre“, lacht Heike Meckelmann. Ihr siebenter „Küsten“-Kriminalroman ist gerade fertig geworden, darin geht es um die Welt der Surfer und den Tod einer Kiterin in Orth, mehr wird vorerst nicht verraten. Zum 1. Mai ist Abgabe, verrät die Autorin, im Februar 2022 wird das Buch dann erscheinen. Nun gönnt sie sich eine kurze kreative Pause von vier Wochen, dann will Heike Meckelmann ihren achten „Küstenroman“ schreiben: „Die Ideen gehen mir nicht aus.“ Es bleibt also spannend.

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