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GroĂźeinsatz gestern Abend am Fehmarnsund: Suche nach einem Surfer

Die Suche wurde ergebnislos abgebrochen

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Jens BĂĽttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
In diesem Beitrag: Mit drei Wärmebildkameras wird der Bereich abgesucht Bootsführer helfen bei der Suche Auch ein Hubschrauber der Marine war im Einsatz Bei der Polizei ging keine Vermisstenmeldung en
Fehmarn. GroĂźeinsatz in der Dunkelheit: Mehrere Schiffe und ein Such- und Rettungshubschrauber beteiligten sich an der Suche.

Ein Surfer im Fehmarnsund wird vermisst, die Sucher dauert derzeit noch an. Die Alarmierung an die Einsatzleitstelle erging am heutigen Sonntagabend (12. September 2021) um 20.34 Uhr. „Wir wurden zur Amtshilfe der DGzRS alarmiert“, erklärt vor Ort GemeindewehrfĂĽhrer und Einsatzleiter Torsten Steffen. „Wir haben hier einen vermissten Surfer, der wurde wohl auch noch auf dem Wasser gesehen, ist dann aber auf Grund der Dunkelheit leider verloren gegangen.“

Mit drei Wärmebildkameras wird der Bereich abgesucht

Die Feuerwehr leistete Amtshilfe. / Foto: FF SĂĽderort / JS

„Dadurch wurde die Feuerwehr gebeten, Amtshilfe zu leisten. und den Strandbereich mit Wärembildkameras abzusuchen. Die Leitstelle hat mich als GemeindewehrfĂĽhrer kurz vorher alarmiert, wir haben uns besprochen und dann die Freiwilligen Feuerwehren SĂĽderort und Landkirchen alarmieren lassen. Mit drei Wärmebildkameras wird der Bereich abgesucht. UrsprĂĽnglich war geplant, vom Campingplatz Miramar bis zur FehmarnsundbrĂĽcke zu suchen, das haben wir auf Grund der Strömungsverhältnisse jetzt bis zum Campingplatz in Wulfen ausgeweitet. Bisher leider ohne Erfolg“, so Steffen.

BootsfĂĽhrer helfen bei der Suche

„Zusätzlich zu den ganzen Rettungsschiffen, die hier unterwegs sind, von Polizei und DGzRS haben freiwillige BootsfĂĽhrer aus dem Fehmarnsund ihre zwei Boote aktiviert, die jetzt auch noch zusätzlich die Suche unterstĂĽtzen. Wir besprechen uns jetzt in Wulfen, wie wir weiter vorgehen.“

Update: Wie es aus Feuerwehrkreisen heiĂźt, wird die Suche gegen 23 Uhr auf Grund einer Entscheidung der DGzRS generell eingestellt.

Auch ein Hubschrauber der Marine war im Einsatz

On-Scene-Coordinator (die Einsatzleitung bei Seenotrettungseinsätzen) war die „Capella“, ein Vermessungsschiff des Bundesamtes für Seeschiffahrt Hydrographie. Am Eingang des Suchgebiets lag das Mehrzweckschiff „Scharhörn“ vom Wasser- und Schifffahrtsamt. Im Einsatz auf See waren außerdem der in Großenbrode stationierte Seenotrettungskreuzer „Bremen“ der DGzRS, das Bundespolizeiboot „Bayreuth“. Zusätzlich beteiligte sich ein Such- und Rettungshubschrauber der Marine aus Warnemünde an der Suche.

Bei der Polizei ging keine Vermisstenmeldung en

„Ein halber Meter Seegang war gestern Abend zu verzeichnen, es herrschte eine Windstärke von vier Beaufort, die Wassertemperatur betrug 17 Grad. Das Suchgebiet erstreckte sich von östlich Fehmarnsund bis nach Burgstaaken, mit einem Schlenker nach Südwest“, fasste Christian Stipeldey, Pressesprecher der DGzRS, heute auf Nachfrage der OHP, zusammen. „Das Gebiet wurde abgesucht, aber es war nichts zu finden, daher wurde die Suche gegen 23.05 Uhr ohne Ergebnis eingestellt. Bei der Polizei ist keine Vermisstenmeldung eingegangen. Es sieht alles danach aus, dass niemand in Gefahr war oder ist, deshalb gibt es keine Nachsuche“, erklärt Christian Stipeldey.

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