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Ein FEuerwehrfest für die Kinder am Strand von Strukkamp auf Fehmarn

„Feuer löschen“ mit dem ersten Wackelzahn

Am Strand in Strukkamp fand am gestrigen Mittwoch ein kleines Feuerwehrfest statt. Feuerwehrautos ließen die Augen bei den Kleinen größer werden. / FOTO: DENNIS ANGENENDT
Fehmarn. Viel Spaß und Action gab es gestern beim Kinderfeuerwehrfest in Strukkamp auf Fehmarn: "Feuer löschen" und Kartoffellauf, Dosen werfen und Kinder schminken standen auf dem Programm. Der Hit für die Kleinen aber war das Klettern auf die Feuerwehrfahrzeuge.

„Jede Woche gibt es ein Kinderfest bei uns auf dem Campingplatz Strukkamphuk.“ Campingplatzbetreiber Bernd Muhl ist, genau wie Michael Gehlhaus, aktiv in der Süderorter Wehr: „Da kam die Idee auf, ein bisschen Action mit der Feuerwehr beim Kinderfest zu machen“, erzählt Michael Gehlhaus.

Der Hit bei den Kleinen: Sie durften einmal am Steuer eines richtigen Feuerwehrautos sitzen. "Einfach toll!" / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF

Spendengelder für den guten Zweck auf Fehmarn

„Für Kinder, die auf dem Dorf leben, ist die Freiwillige Feuerwehr relativ normal, aber Stadtkinder haben oft nicht so den Bezug dazu“, fährt er fort. „Die Kinderfeste laufen auf Spendenbasis. Im Schnitt kommen etwa 150 Euro pro Kinderfest zusammen“, berichtet Michael Gehlhaus: „Das Geld spenden wir am Ende der Saison an die Wehren, die sich an den Veranstaltungen beteiligt haben.“

Die „alte Emma“ war auch vor Ort

Viele verschiedene Spiele warteten auf die lütten Jungs und Deerns. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF

Am gestrigen Mittwochnachmittag (21. Juli 2021) vor Ort: ein neues Fahrzeug und die „alte Emma“. „Es ist schon begeisternd, was in den letzten Jahren in der Feuerwehrtechnik für Fortschritte gemacht wurden“, findet Michael Gehlhaus. Natürlich war es für die Mädchen und Jungen der Hit, einmal in ein solches Fahrzeug hineinzuklettern und sich selbst ans Steuer zu setzen. Und manch einer wollte den Platz gar nicht wieder räumen.

„Feuer löschen! Wasser marsch!“

Mit der Laufkarte ging es an die verschiedenen Spielstationen. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF

Aber es gab noch viel mehr Attraktionen für die Kleinen, die per Laufkarten an verschiedenen Spielen teilnehmen konnten. „Feuer löschen“ war angesagt. Wasser marsch! Mit einem Wasserschlauch wurde auf eine Miniatur-Hausfassade gezielt. „Flammen“ in den „Fenstern“ fielen um, wenn der Wasserstrahl sie traf. Kartoffel laufen und Dosen werfen, Kinder schminken und Viererreihe sowie verschiedene Bewegungsspiele rundeten das Programm ab. Zwischendurch ging‘s zur Stärkung in die Strandbar und das Waffelzelt.

Freda hat ihren ersten Wackelzahn

Seit zwei Tagen hat Freda ihren ersten Wackelzahn. Die Zahnfee kommt aber erst zuhause: in Großenbrode. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF

Seit zwei Tagen hat Freda ihren ersten Wackelzahn, erzählt sie stolz. Die Zahnfee kommt aber erst zuhause zu der Fünfjährigen. Fällt der Zahn vorher raus, nimmt sie ihn mit und legt ihn dann dort unters Kopfkissen. Es ist wohl die kürzeste Anreise, die eine Familie, die ihren Urlaub derzeit auf dem Campingplatz Strukkamphuk auf Fehmarn verbringt, hat. Denn ihr Heimatort ist Großenbrode, der erste Ort auf dem benachbarten Festland. Luftlinie etwa fünf Kilometer.  

Von Großenbrode in die weite Welt – nach Strukkamp

„Ich habe eine Woche alleine Urlaub mit den Kindern und zuhause ist mir das zuviel Chaos“, erzählt Sarah Gehlhaus lachend. Wir sind mit dem Bulli hergefahren, eine Freundin ist auch noch hier.“ Und ihr Bruder arbeitet auf dem Campingplatz. „Wenn das Wetter gut ist, verlängern wir noch. Viel länger als bis nach Fehmarn schaffen wir es gar nicht im Moment, denn der zweieinhalbjährige Johann leidet an Reisekrankheit – auch schon auf dieser kurzen Strecke.“

Der Trend geht anscheinend zu Urlaub in der Nähe

Der Trend geht anscheinend zu Urlaub in der Nähe: Britta und ihr zweieinhalbjähriger Sohn Momme kommen aus Lübeck. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF

Der Trend geht anscheinend zu Urlaub in der Nähe, denn auch Britta und ihr zweieinhalbjähriger Sohn Momme hatten keine besonders weite Anreise: Sie kommen aus Lübeck. Jetzt geht ihr Urlaub auf dem Campingplatz zu Ende. „Wir haben Bombensonnenwetter hinter uns, es war ein Traum-Urlaub. Top Campingplatz, tolle Location, schöner Strand. Fehmarn geht immer – und immer wieder!“, zeigt sich Britta begeistert von der Insel.

Auf zu neuen Abenteuern!

Und Momme hat zum Abschluss des Urlaubs noch einmal richtig Spaß beim Kinderfest auf dem Campingplatz Strukkamphuk. Das große Feuerwehrauto hat es ihm angetan, vorhin hat er schon einmal drin gesessen. „Auto fahr’n! Mama, los!“, kräht er vergnügt und macht sich auf zu neuen Abenteuern.

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