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Die neue Bürgerinformationsbroschüre der Stadt Fehmarn sorgte für Unmut bei der FDP-WUW

„Wollen wir die Stadt Fehmarn nicht in Stadt Burg umbenennen?“

Auszug des Burger Stadtplans aus der aktuellen Bürgerinformationsbroschüre der Stadt Fehmarn.
Fehmarn. Die neue Bürgerinformationsbroschüre der Stadt Fehmarn sorgte für Unmut bei der FDP-WUW: "Es geht nur noch um Burg da drin."

„Wollen wir die Stadt Fehmarn nicht in Stadt Burg umbenennen?“, machte Peter Meyer (FDP-WUW) auf jüngster Sitzung des Hauptausschusses deutlich seinem Ärger darüber Luft, dass in der neuen Bürgerinformationsbroschüre der Stadt Fehmarn „Zu Hause auf Fehmarn“ nur der Ortsteil Burg mit Straßennamen Berücksichtigung gefunden habe. „Das ist keine Gleichbehandlung, es geht nur noch um Burg da drin“, kritisierte er. „Warum ist bei den anderen Ortsteilen kein Straßenverzeichnis enthalten?“

„Das ist keine Gleichbehandlung“

Bürgermeister Jörg Weber (SPD) sagte zu, beim Verantwortlichen nachzufragen. Lars Hviid (FWV) verwies darauf, dass zumindest beim neuen „Inselplan Fehmarn“ ein Straßenverzeichnis der Orte Petersdorf, Puttgarden und Landkirchen angegeben sei. Sowohl die Bürgerinformationsbroschüre als auch der Insel-Faltplan wurden übrigens gleichzeitig kostenlos an die Haushalte verteilt, konnten also von Anfang an problemlos miteinander kombiniert werden. Die Bürgerinformationsbroschüre enthält unter anderem einen Überblick über inselweite wichtige Adressen, Fakten und Institutionen, und neben dem Burger Stadtplan eine Karte der Insel Fehmarn, auf der auch Haltestellen, Parkplätze und öffentliche Toiletten eingezeichnet sind.

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