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Gemeinsame Übung von Jugendfeuerwehr und Arbeiter-Samariter-Bund

Übung: Suche nach vermissten Personen in Großenbrode

Die beteiligten Einsatzkräfte von Jugendfeuerwehr Großenbrode, Drohnengruppe und Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes aus Ostholstein und Stormarn haben sich zu einem Erinnerungsfoto zum Abschluss der gemeinsamen Übung zusammengefunden. / Foto: ASB / Bochnik
Großenbrode. Eine gemeinsame Übung von Jugendfeuerwehr und Arbeiter-Samariter-Bund fand jetzt in Großenbrode statt. Das Szenario: „Suche nach vermissten Personen“.

Ein Szenario, das zu einer Serie von Übungseinsätzen gehörte, und von der Großenbroder Jugendfeuerwehr im Rahmen einer 24-Stunden-Übung durchgeführt wurde: „Als Folge eines schweren Verkehrsunfalls konnte am vergangenen Samstagnachmittag eine der beteiligten vier PKW-Insassen von den Einsatzkräften aus einem total zerstörten Kraftfahrzeug in Großenbrode befreit werden. Die verletzte Person konnte die eingesetzten Retter in der Hohenweide darüber informieren, dass sich weitere drei Mitfahrer unter Schock vom Unfallort entfernt hätten und vermutlich orientierungslos in der Umgebung herumirren würden.“  

Zusammenarbeit zwischen Rettungshunden und Suchdrohnen

Um die Personensuche in dem weitläufigen Gebiet zu erleichtern, wurden weitere Einsatzkräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) alarmiert. Zum Einsatz kam die in Heiligenhafen beheimatete Drohnengruppe des ASB Ostholstein, deren Leitung wiederum weitere Verstärkung durch die Rettungshundestaffel des ASB aus Bad Oldesloe anforderte. Von Seiten des ASB wurde die Übung dahingehend genutzt, die Zusammenarbeit zwischen Rettungshunden und Suchdrohnen koordiniert zu üben. So entwickelte sich aus einer Übung der Jugendfeuerwehr eine größere Aktion mit drei beteiligten Gruppen.

Mit dabei: Die in Heiligenhafen beheimatete Drohnengruppe des ASB Ostholstein. / Foto: ASB

Nicht immer gehen Übungen wie gewünscht aus

Nicht immer gehen Übungen so aus, wie es die Planer sich vielleicht insgeheim gewünscht hätten. Zumindest am Samstag war es so, dass weder die vierbeinigen Spürnasen – Flächensuchhunde und auch Mantrailer -, noch die fliegende Abteilung mit Wärmebildkamera erfolgreich bei der Personensuche waren.

Die Jugendwehr war stolz auf ihre Leistung

Sehr stolz hingegen waren die eingesetzten Jugendfeuerwehrleute jedoch auf ihre Leistung, denn ihnen war es gelungen, ihre Kameraden, die sich für die Übung zur Verfügung gestellt hatten – und die es den Suchmannschaften nicht leicht gemacht hatten – zu finden.

Die Suche kann nur gemeinsam gelingen

Einig war man sich bei der Abschlussbesprechung, dass die Suche nach vermissten Menschen nur gemeinsam gelingen kann. Jede der eingesetzten Suchinstrumente hat ihre Vor- und Nachteile. Letztendlich ist es Aufgabe der Einsatzleitung, die zur Verfügung stehenden Helferinnen und Helfer entsprechend ihrer Fähigkeiten und technischen Möglichkeiten einzusetzen, diese zu verzahnen und dadurch ein möglichst großes Areal möglichst effektiv und zeitnah absuchen zu können.

Zum Einsatz kam auch die Rettungshundestaffel. / Foto: ASB

24-Stunden-Schicht

„Allen ehrenamtlichen Einsatzkräften von Jugendfeuerwehr, deren Betreuer/innen sowie den ASB-Helfer/innen inklusive der vierbeinigen Kolleg/innen hat die Übung jedenfalls großen Spaß gemacht, diente dem gegenseitigen Kennenlernen und darf gern wiederholt werden“, lautet das Fazit. „Hoch anzuerkennen ist darüber hinaus, dass die Großenbroder Jugendfeuerwehr gemeinsam mit den verantwortlichen Betreuungskräften sich durchgehend zu einer 24-Stunden-Schicht zusammengefunden hatte, um analog zu einer Feuerwache der Berufsfeuerwehr das anfallende Einsatzaufkommen übungsmäßig abzuarbeiten. Mitbürger/innen, die sich gern freiwillig zum Wohle der Bevölkerung helfend engagieren möchten, dürfen gern Kontakt zu den Verantwortlichen von Feuerwehr und ASB aufnehmen.“

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