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19-jähriger verursacht Unfall mit hohem Sachschaden

Warndreieck an einer Straße
Die Unfallstelle wird abgesichert. Foto: Symbolbild
Heiligenhafen. Am Samstagvormittag (18.07.2020) kam es im Übergangsbereich der A1 auf die B 207 bei Heiligenhafen zu einem Unfall, nachdem der Fahrer eines Seat Ibiza die Hinweise auf die Zusammenführung der Fahrstreifen übersehen hatte.

Der 19-jährige Fahrer des Seat Ibiza beabsichtigte, seine Fahrt auf der B 207 in Richtung Fehmarn fortzusetzen. Vermutlich infolge des hohen Verkehrsaufkommens und des vorausgegangenen Drogenkonsums hatte der junge Mann aus Dänemark es versäumt, sich rechtzeitig auf dem verbleibenden, rechten Fahrstreifen einzuordnen. Er fuhr geradeaus über eine Warnbake, das Fahrzeug blieb mit massivem Frontschaden im abgesperrten Bereich stehen.

Im Rahmen der Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit erkannten die Beamten des Polizeirevieres Heiligenhafen bei dem jungen Autofahrer Hinweise auf möglichen Drogeneinfluss. Ein durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf die Einnahme von THC. Bei dem Unfallfahrer wurde nicht nur eine Blutprobenentnahme fällig, in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde darüber hinaus eine Sicherheitsleistung von 1000,- Euro erhoben.

Die gute Nachricht: weder der 19-jährige Fahrzeugführer noch ein weiterer der drei männlichen Mitfahrer in dem Pkw wurden verletzt. Allerdings war der Pkw nicht mehr fahrtüchtig und musste abgeschleppt werden. Die Weiterfahrt nach Dänemark wurde schließlich eigenverantwortlich organisiert.

Vonseiten des Polizeireviers Heiligenhafen wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren u. a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge des Genusses berauschender Mittel eingeleitet.

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