Radio Sundfunk Abo-Bereich
Schleswig-Holstein Hamburg Sport
Einloggen
31-jähriger randalierte an der Wohnung seiner Ex-Freundin

Heiligenhafen: Zwei Polizisten erheblich verletzt

Ein Polizist mit Handschellen und einer Pistole am GĂĽrtel steht vor einem Streifenwagen. Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Heiligenhafen. Der aufgebrachte Heiligenhafener wehrte sich dagegen, in Gewahrsam genommen zu werden, beleidigte die Beamten und leistete erheblichen Widerstand.

Am gestrigen Donnerstag, dem 14. Juli 2022, beschädigte ein Mann in Heiligenhafen eine Fensterscheibe an der Wohnung seiner Ex-Freundin. Weil er einem Platzverweis nicht vollends nachgekommen war, sollte er daraufhin in Polizeigewahrsam gebracht werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, wodurch zwei Polizeibeamte verletzt wurden, einer davon schwer.

31-jähriger randalierte in der Möwenstraße

Gegen 23.20 Uhr wurden zwei Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Heiligenhafen in die Möwenstraße geschickt. Dort sollte ein 31-jähriger Heiligenhafener an der Wohnung seiner 39-jährigen Ex-Freundin randalieren. Vor Ort stellten die Beamten eine beschädigte Scheibe an einem Fenster zur Wohnung der Frau fest. Diese hatte der alkoholisierte Mann eingeschlagen. Ihm wurde deshalb ein Platzverweis ausgesprochen und eine Anzeige wegen des Verdachts der Sachbeschädigung wurde gefertigt.

Ein Polizist war anschließend nicht mehr dienstfähig

Kurz vor Mitternacht wurden die Polizisten erneut zur Wohnanschrift der Frau geschickt. Der Störenfried kehrte dorthin zurück und machte durch lautes Schreien auf sich aufmerksam. Weil zu erwarten war, dass der 31-jährige weiterhin Straftaten ausüben könnte, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Der aufgebrachte Mann wehrte sich dagegen, beleidigte die Beamten und leistete erheblichen Widerstand. Bei dem Gerangel wurden zwei Polizisten erheblich verletzt. Einer von ihnen war nicht mehr dienstfähig.

Der Heiligenhafener wurde für nicht gewahrsamsfähig erklärt

Aus verschiedenen Gründen wurde der Heiligenhafener für nicht gewahrsamsfähig erklärt. Eine Unterbringung aufgrund seines Zustandes in einem Krankenhaus war ebenfalls nicht möglich. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Unter strengen Auflagen wurde der Mann gegen drei Uhr in der Nacht nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus diesen entlassen. Er muss sich nun in einem weiteren Strafverfahren wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, der Körperverletzung und der Beleidigung verantworten.

Dir gefällt dieser Artikel? – Es steckt viel Arbeit drin!
Wir bieten Ihnen und Euch exklusiven Journalismus. Bei uns stimmt die Qualität der Berichterstattung. Fake-News haben bei uns keine Chance. Wir sind rund um die Uhr im Bereitschaftsdienst. Im Journalismus gelten – wie in so vielen anderen Berufen – Sonn- und Feiertage nicht.
Warum wir das tun? Aus Ăśberzeugung.
Weil wir diesen Anspruch an uns selber haben. Weil wir der Auffassung sind, dass gute journalistische Arbeit das eben verlangt. Weil wir es wichtig finden, Sie, liebe Leserinnen und Leser, zu jeder Zeit – und das meinen wir wörtlich – möglichst schnell und umfassend zu informieren. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, das ganze Jahr über, auch an Sonn- und Feiertagen. Und weil wir mit Herzblut bei der Sache sind.
Unterstütze uns bei unserer täglichen Arbeit
JETZT UNTERSTĂśTZEN
© 2020-2022 sundfunk.de