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An einem Supermarkt kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern

Streit endet mit gefährlicher Körperverletzung

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. David Inderlied/dpa/Symbolbild
Oldenburg. Der Heiligenhafener wies einen Atemalkoholwert von 1,95 Promille auf und kam mit mehreren Kopfplatzwunden in ein Krankenhaus.

Am Donnerstag (23. Juni 2022) kam es an einem Supermarkt zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen. Später suchte der Eine den Anderen zu Hause auf und ging auf ihn los. Der wiederum setzte sich mit einer Axt zur Wehr. Die Auseinandersetzung verlagerte sich später zum Bahnhof, wo die Polizei auf die Kontrahenten stieß. Ein Verletzter kam in ein Krankenhaus.

Der Angegriffene setzte sich mit einer kleinen Axt zur Wehr

Am Vormittag gerieten ein 35-jähriger aus Heiligenhafen und ein 46-jähriger aus Oldenburg an einem Supermarkt aneinander. Die Hintergründe hierzu sind zunächst unklar geblieben. Jedenfalls suchte der Jüngere den Älteren an seiner Wohnanschrift auf, schubste einen Zeugen beiseite und ging auf den Oldenburger los. Die Lebensgefährtin des Oldenburgers versuchte noch, die Kontrahenten voneinander zu trennen und wurde dabei selbst leicht verletzt. Im Zuge der Auseinandersetzung setzte sich der Angegriffene mit einer kleinen Axt (Klauenbeil) gegen den Heiligenhafener zur Wehr und schlug ihm damit auf den Kopf.

Die Kontrahenten konnten getrennt werden

Daraufhin verließ der junge Mann die Wohnung wieder und begab sich in Richtung Bahnhof. Der 46-Jährige folgte ihm kurze Zeit später. Der zuvor erwähnte Zeuge befand sich ebenfalls vor Ort und rief die Polizei, als er erkannte, dass die beiden Streithähne noch immer nicht voneinander lassen konnten. Als die Beamten der Polizeistation Oldenburg und des Reviers aus Heiligenhafen eintrafen, war die Situation bereits ruhiger und die Kontrahenten konnten getrennt werden.

Atemalkoholwert von 1,95 Promille

Der Heiligenhafener wies einen Atemalkoholwert von 1,95 Promille auf und kam mit mehreren Kopfplatzwunden in ein Krankenhaus. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt. Der Mann aus Oldenburg muss sich in einem Strafverfahren wegen des Verdachts der einfachen und der gefährlichen Körperverletzung verantworten. Am Ende stellte sich heraus, dass die Lebensgefährtin des Oldenburgers die Ex-Freundin des Anderen ist und der sich offenbar eifersüchtig zeigte.

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