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Nach einem Jahr: VfB Lübeck steigt aus der 3. Liga ab

Ein Fußball-Spiel. Patrick Seeger/dpa/Symbolbild
Lübeck (dpa/lno). Der VfB Lübeck muss nach nur einem Jahr die 3.

Der VfB Lübeck muss nach nur einem Jahr die 3. Fußball-Liga wieder verlassen. Die Schleswig-Holsteiner kassierten in der abschließenden Partie des 37. Spieltags gegen den FSV Zwickau eine 1:2 (1:1)-Heimniederlage und haben vor dem Saisonfinale uneinholbare sechs Punkte Rückstand auf den KFC Uerdingen auf dem rettenden Platz 15. Zuvor hatte schon die SpVgg Unterhaching als erster Absteiger festgestanden.

Für Lübeck traf Yannick Deichmann (37.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich, für Zwickau waren Lars Lokotsch (4.) und Felix Drinkuth (76.) erfolgreich. Die Gastgeber mussten von der 57. Minute an in Unterzahl spielen, nachdem Kapitän Tommy Grupe nach einer angeblichen Tätlichkeit die Rote Karte gesehen hatte.

VfB-Trainer Rolf-Martin Landerl konnte in seinem vermutlich letzten Heimspiel nach fünfjähriger Tätigkeit in Lübeck wieder auf den zuletzt gesperrten Ersin Zehir zurückgreifen, nahm allerdings keine Änderung in der Startformation vor. Sein Team begann äußerst nervös und geriet schnell in Rückstand. Deichmann schaffte noch vor der Pause den Ausgleich.

Nach der Pause begannen die Lübecker schwungvoll und erarbeiteten sich Chancen. Doch Grupes Rote Karte brachte den VfB endgültig aus dem Tritt. In Unterzahl taten sich die Hausherren schwer. Dafür stimmte der Einsatz und die Moral. Die Niederlage konnte dies nicht verhindern.

Für die Lübecker war es nicht nur der Abschied aus der 3. Liga, sondern auch vom alten Platz. Am Dienstagmorgen rollen die Bagger an. Das ehrwürdige Stadion bei der Lohmühle erhält eine Rasenheizung.

Im letzten Saisonspiel muss der VfB Lübeck am Samstag bei Hansa Rostock antreten. Die Mecklenburger können dann die Rückkehr in die 2. Bundesliga perfekt machen.

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