Radio Sundfunk Abo-Bereich
Einloggen

Rund 300 Bürger:innen beteiligen sich bisher an Umfrage zu Angsträumen

Schwach beleuchtete Plätze können Ängste auslösen. / FOTO: Pixabay
In diesem Beitrag: Dunkle Parkplätze - potentielle Auslöser für Ängst Meldungen bis Ende 2020 möglich Beteiligung nicht nur online möglich
Allgemein. Meldungen können auch als formloses Schreiben an die Bauverwaltung erfolgen

Dunkle Parkplätze – potentielle Auslöser für Ängst

Auch wenn Deutschland zu den sichersten Ländern der Welt zählt, gibt es Orte, die Unsicherheitsgefühle und/oder Ängste wecken. Oft zählen dazu dunkle Unterführungen, verlassene Haltestellen oder ungepflegte öffentliche Plätze. Die Ursachen für solche negativen Gefühle können mannigfaltig sein und unterscheiden sich von Mensch zu Mensch, abhängig von Faktoren wie zum Beispiel Alter und Geschlecht oder eigene Erfahrungen. Auch können bauliche Faktoren wie unübersichtliche oder nur gering ausgeleuchtete Parkwege oder Plätze bei dem einen Ängste auslösen und von einem anderen als unbedenklich empfunden werden. 

Meldungen bis Ende 2020 möglich

Um herauszufinden, wo es in Lübeck möglicherweise solche Orte gibt, hat der Bereich Stadtgrün und Verkehr ein Online-Umfrage unter www.luebeck.de/angstraeume gestartet. Rund 300 Bürger:innen haben bereits die Chance genutzt, der Verwaltung anhand von fünf kurzen Fragen öffentliche Straßen, Wege und Plätze in Lübeck zu benennen, an denen sie sich unsicher fühlen. Bis zum Ende des Jahres 2020 sind Meldungen noch möglich.

Beteiligung nicht nur online möglich

Aufgrund der derzeitigen Kontaktbeschränkungen muss die Auslage der Fragebögen in gedruckter Form leider entfallen. Bürger:innen, die sich nicht online, aber trotzdem beteiligen möchten, können alternativ ein formloses Schreiben an die Bauverwaltung richten: Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtgrün und Verkehr, Stichwort: Angsträume, Mühlendamm 20, 23552 Lübeck. Dabei ist vor allem wichtig, die Orte möglichst genau einzugrenzen und die Gründe zu benennen, warum dieser Ort mit Unsicherheit oder Angstgefühlen verbunden wird.

Dir gefällt dieser Artikel? – Es steckt viel Arbeit drin!

Wir bieten Ihnen und Euch exklusiven Journalismus. Bei uns stimmt die Qualität der Berichterstattung. Fake-News haben bei uns keine Chance. Wir sind rund um die Uhr im Bereitschaftsdienst. Im Journalismus gelten – wie in so vielen anderen Berufen – Sonn- und Feiertage nicht.

Warum wir das tun? Aus Überzeugung.

Weil wir diesen Anspruch an uns selber haben. Weil wir der Auffassung sind, dass gute journalistische Arbeit das eben verlangt. Weil wir es wichtig finden, Sie, liebe Leserinnen und Leser, zu jeder Zeit – und das meinen wir wörtlich – möglichst schnell und umfassend zu informieren. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, das ganze Jahr über, auch an Sonn- und Feiertagen. Und weil wir mit Herzblut bei der Sache sind.

Unterstütze uns bei unserer täglichen Arbeit
Jetzt 
© 2020-2021 sundfunk.de