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Streit um Daten

Indien verbietet Mastercard die Ausstellung neuer Karten

Das Logo von Mastercard auf dem Börsenparkett in New York. Richard Drew/AP/dpa
Neu Delhi (dpa). Der US-Kreditkartenanbieter Mastercard bekommt Probleme in Indien. Die Behörden sehen einen Verstoß des Unternehmens gegen Regeln.

Die Landeszentralbank Indiens hat es Mastercard verboten, neue Debit-, Kredit- und Prepaidkarten an indische Kundinnen und Kunden auszustellen. Der Grund: Die US-Firma verstoße gegen 2018 in Kraft getretene Datenspeicherungsvorlagen, teilte die Bank am Mittwoch mit.

Demnach müssten Bezahldaten in Indien lokal gespeichert werden, damit es einen ungehinderten Zugang der Aufsicht gebe. Das Kartenausstellungsverbot trete am Donnerstag kommender Woche in Kraft, hieß es in der Mitteilung. Bisherige Mastercard-Kundinnen und -Kunden seien von der Weisung nicht betroffen. Kürzlich erst hatte es die Landeszentralbank unter anderem auch American Express verboten, neue Karten auszustellen.

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