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Tief Nathan lässt der Sonne kaum eine Chance

Dramatische Wolken über der Siegessäule in Berlin. Christoph Soeder/dpa
Offenbach (dpa). Wer sich auf sommerliche Temperaturen und blauen Himmel freut, muss sich in den meisten Regionen Deutschlands noch etwas in Geduld üben. Trübes Wetter ist angesagt.

Nach einem kurzen Zwischenhoch mit einigen Sonnenstunden in Teilen Deutschlands bringt das Tief «Nathan» am Dienstag schon wieder trübes Wetter.

Die Sonne macht sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) rar und es gibt Schauer, vereinzelt Gewitter und vor allem in der Mitte und im Süden des Landes kräftigen Wind. Die Höchstwerte liegen zwischen 12 und 17 Grad und seien damit definitiv zu kühl für Ende Mai. Lediglich in Bayern und Baden-Württemberg könnten sich zum Nachmittag auch einmal ein paar Sonnenstrahlen zeigen.

Auch an den Folgetagen wird den Meteorologen zufolge keine Wetterbesserung eintreten. «Es bleibt zu kühl, eher trüb, wechselhaft und nass», teilte der DWD mit.

Nur im Alpenvorland gebe es am Mittwoch längere sonnige Abschnitte und es bleibe meist trocken. Im Norden sowie zwischen Main und Donau sei mit anhaltenden Niederschlägen zu rechnen. Die Temperaturen steigen auf 11 bis 17 Grad. Am Alpenvorland könne lokal auch mal die 20-Grad-Marke erreicht werden.

Auch für Donnerstag sieht die Prognose der Meteorologen nicht rosiger aus: meist stark bewölkt mit wiederholten Schauern und im Norden und Osten auch mit Gewittern. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 13 und 18 Grad. Etwas freundlicher werde es nur im Südwesten und an der Nordseeküste.

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